Freiwillige Feuerwehr Kreisstadt St. Wendel: Start Freiwillige Feuerwehr der Kreisstadt St. Wendel
 
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21.07.2010 Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der L 309




Leitersweiler. „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“, so die Meldung am frühen Mittwochmorgen um 06:00Uhr für die Feuerwehren der Löschbezirke Mittleres Ostertal und Hoof. Ein weißer Dacia Kombi kommt auf der Landstraße 309 zwischen Leitersweiler und Oberkirchen wegen Rollsplitt und nicht auszuschließender überhöhten Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und überschlägt sich. Das Unfallfahrzeug bleibt auf der Gegenfahrspur auf der linken Fahrzeugseite liegen. Die beiden Angestellten einer Baufirma aus St.Wendel hängen beim Eintreffen der Einsatzkräfte verletzt im Wagen. Rettungsdienst und Feuerwehr befreien die Insassen und nehmen die Behandlung vor. Der 52- Jährige Fahrer und sein Beifahrer, ebenfalls aus St.Wendel, haben jedoch Glück im Unglück. Beide Insassen kommen leicht Verletzt aus dem Fahrzeug. Wegen der Kopfverletzungen kommen jedoch beide in ein Krankenhaus. Die Landstraße 309 bleibt wegen der Rettungsarbeiten voll gesperrt. Wegen den Arbeiten an der Straße und dem damit verbundenen Rollsplitt liegt die Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung bei 40 km/h. ©SGR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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11.07.2010 Großeinsatz im Landkreis wegen Sturmtief






(c) B&K Boneberger

St. Wendel. Samstagnacht im St. Wendeler Bosenbachstadion: ausgelassene Stimmung bei Rock am Bach. Rund 4000 Festivalbesucher feiern bei hochsommerlichen Temperaturen das Hardrock-Musikfestival. Ernüchterung: Gegen 22.30 Uhr gibt der Deutsche Wetterdienst eine amtliche Unwetterwarnung für den Landkreis St. Wendel heraus. Bis Mitternacht wurde mit schweren Gewittern, Sturmböen und Starkregen gerechnet. Seitens der Einsatzleitung der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Technischen Hilfswerks (THW) wird ein im Vorfeld erarbeiteter Notfallplan eingeleitet. Dieser beinhaltet zum jetzigen Zeitpunkt eine Lagebesprechung der Hilfsorganisationen sowie dem Veranstalter, um im eintretenden Sturmfall binnen kürzester Zeit eine Evakuierung der Festivalbesucher in die angrenzende Sport- und Spielhalle der Kreisstadt durchzuführen.

 

Bis zirka 1 Uhr blieb die Veranstaltung von dem Unwetter nahezu unberührt. Einzelne kurze Regeschauer sorgten eher für Erheiterung und Abkühlung der Besucher. Die Kernzellen des Unwetters zogen bis dato am Landkreis St. Wendel vorbei. Um 1.10 Uhr verschlechterte sich die Wettersituation jedoch binnen weniger Minuten. Starke Sturmböen, massiver Platzregen und lokale Blitzeinschläge veranlassten die Einsatzleitungen der Hilfsorganisationen zu einer sofortigen Evakuierung des Zelt- und Festplatzes. Zelte, Pavillons und Privatgegenstände der Besucher wirbeln durch die Luft. Umstürzende Holzkohlegrills bergen auch die Gefahr einer Entzündung der trockenen Wiesenflächen. Da sich der Großteil der Gäste auf dem Campingplatz aufhält, wird sofort mit der Evakuierung durch die am Platz befindlichen Brandwachen der Feuerwehr und Einheiten des THW sowie des DRK mit Lautsprecherdurchsagen begonnen: „Achtung, eine Durchsage. Bitte begeben sie sich in die Festhalle. Das Gelände wird zu ihrer eigenen Sicherheit geräumt.“

 

Zur Unterstützung der bereits vor Ort befindlichen Einsatzkräfte wird ein Großaufgebot der Hilfsorganisationen nachalarmiert, die die Evakuierungsarbeiten mit rund 100 Helfern unterstützen sollen. An anderer Stelle muss ein sieben Meter hoher Lichtmast, der zur Ausleuchtung des Campings-Platzes dient, gesichert werden. Kurzzeitig drohen durch den starken Wind schwere Bühnenteile im Bosenbachstadion abzustürzen. Bauzäune und Absperrungen des Festivalgeländes fallen großflächig um. Bäume und große Äste biegen sich bedrohlich und stellen ebenfalls eine Gefahr dar.

 

Die Sport- und Spielhalle füllt sich schnell und koordiniert. „In der Halle sorgen laute Musik und Partystimmung für die gewohnte Umgebung der Evakuierten“, so Stefan Grevener, Pressesprecher der Feuerwehr St. Wendel leicht schmunzelnd. Der zwischenzeitliche Stromausfall auf dem gesamten Gelände wird derweil mit dem Aufbau von Strahlern, Powermoons (ein Art Lichtballon) und Notstromaggregaten überbrückt. Gegen 3.30 Uhr scheint die Lage unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte rücken ab. „Bezugnehmend auf die Schadenslage sollte die reibungslose und eingespielte Zusammenarbeit zwischen DRK, Feuerwehr und dem THW erwähnt werden“, lobt Markus Tröster vom THW.

 

 

Weitere Einsätze im gesamten Landkreis beschäftigen ebenso die Kreiseinsatzzentrale in St. Wendel. Insgesamt laufen hier 40 Einsätze zusammen. 23 Uhr: Die Löschbezirke der Gemeinde Marpingen werden zu einem großen Feuerschein auf dem Magdalenenhof in Urexweiler gerufen. Dort brennen jedoch zum Glück nicht das Hofgelände sondern angrenzende Strohballen und Wiesenteile. Diese wurden vermutlich durch einen Blitzeinschlag entzündet, so der Medienbeauftrage der Feuerwehr Marpingen, Christian Gessner. Ebenso sorgen die Wassermassen in Berschweiler für überflutete Keller im Oberdorf und Kanaldeckel, welche sich aus ihren Fassungen drückten. Die Gemeinde Tholey wird in Theley eher durch die Sturmböen heimgesucht. In der Schaumbergstraße können Ziegel von Wohnhäusern dem Wind nicht mehr standhalten. In der Tholeyer Straße und der Ortslage von Sitzerath pumpt die Feuerwehr im Gegensatz vollgelaufene Kellerräume leer. In der Gemeinde Nonnweiler müssen die Einsatzkräfte ebenso ran, um umgestürzte Bäume zu beseitigen und Keller trocken zu legen. Die Aufräumarbeiten dauern auch noch den gesamten Sonntag an und beschäftigen die ehrenamtlichen Helfer.

 

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Wohnhausbrand fordert Menschenleben






(c) Feuerwehr St.Wendel

Bliesen. Um 11:02 Uhr ereignete sich im Ortsteil Bliesen, Auf dem Schänzchen ein Wohnhausbrand. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte aus St.Wendel, Bliesen, Winterbach, Oberlinxweiler, Mittleres Ostertal und Urweiler stand bereits das komplette Gebäude in Vollbrand. Durch die starke Rauchentwicklung  wurde direkt Vollaralm für die Löschbezirke ausgelöst. Da sich noch eine Person im Gebäude befand, begannen die Rettungskräfte sofort mit einem riskanten Innenangriff. Jedoch kam jede Hilfe zu spät. Die 82-Jährige Bewohnerin verstarb noch in den Flammen vor Eintreffen der Feuerwehr. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr, 15 Mitglieder des DRK und der Notfallseelsorge sowie Polizei und Stadtwerke wurden zum Einsatz gerufen. Aufgrund der Gefahrensituation musste die Spurensuche der Kriminalpolizei am Dienstag ergebnislos abgebrochen werden. Immer wieder loderten in dem Haus kleinere Brandherde auf. Nach weiteren Ermittlungen verfügen die Beamten heute über neue Erkenntnisse. "Wir glauben die Ursache für den Brand gefunden zu haben", teilt Georg Himbert, Pressesprecher der Landespolizeidirektion in Saarbrücken, mit. Ein elektronischer Defekt in dem Bereich des Wohnzimmers, in dem der Fernseher stand, löste laut Polizeiangaben das Feuer aus. Ob es sich dabei um einen Kabelbrand oder um eine beschädigte Mehrfachsteckdose gehandelt habe, lasse sich nicht mehr genau feststellen, so Himbert. Eine Obduktion der Leiche habe ergeben, dass die Frau an einer Kohlenmonoxidvergiftung verstorben sei, berichtet Himbert weiter.©SGR / SZ Red. WND

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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